Warum empfehlen Sie für Beckenabläufe V4A statt V2A?
Beckenwasser enthält Chlor, das Lochfraßkorrosion bei V2A (1.4301 / AISI 304) verursacht. Deshalb verwenden wir in Nassbereichen V4A (1.4404 / AISI 316L) mit Molybdän – deutlich beständiger gegen Chlor, Salze und Säuren für jahrelange Haltbarkeit.
Was unterscheidet V2A von V4A bei Beckenabläufen?
V2A (1.4301 / AISI 304) eignet sich für trockene Bereiche. V4A (1.4404 / AISI 316L) enthält Molybdän und erhöht die Beständigkeit gegen Chlor, Salz und Säuren. Im Schwimmbadumfeld – Becken, Beckenrand, Duschen – ist V4A die sichere Langzeitlösung.
Welche Ablaufelemente kommen in Schwimmhallen zum Einsatz?
Wir kombinieren Linien- und Punktabläufe. An Beckenrändern und Duschen bewähren sich Schlitzrinnen mit 8–20 mm Schlitzbreite – diskret und hygienisch. Bei Punktablaufbedarf wählen wir passende
Bodenabläufe in der erforderlichen Lastklasse, alle aus V4A.
Sind Beckenabläufe für öffentliche Einrichtungen sicher?
Ja. Glatte Edelstahloberflächen sind leicht zu reinigen und begünstigen kein Bakterienwachstum. Wir verfügen über PZH-Zulassung und EHEDG-Mitgliedschaft und unterstützen HACCP-Anforderungen. Jede Charge kann mit Werkszeugnis 3.1 nach EN 10204 geliefert werden.
Welche Lastklasse für den Bereich um das Becken?
Das hängt vom Verkehrsaufkommen ab. In reinen Fußgängerzonen reicht Klasse B125, bei technischem oder Wartungsverkehr bis F900. Lastklasse und passende
Bodenabläufe stimmen wir auf Ihr Projekt ab.
Können V4A-Abläufe mit Harzböden in Schwimmhallen kombiniert werden?
Ja. V4A-Entwässerungssysteme lassen sich mit Epoxid- oder Polyurethan-Zementharzböden (Ucrete bis 120 °C) fugenlos verbinden. Die Verbindung erfolgt per TIG/MIG-Schweißung für dichte, hygienische Übergänge im chlorhaltigen Nassbereich.